Designcenter Muenchen | Projektzentrum fuer Design an der Fachhochschule Muenchen
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Feuilleton / Interviews / Prof. Michael Keller

Prof. Michael Keller | Graphic Design, Realisationstechniken
Fragen von Margit Drescher und Björn Schmidt
{ schmidt@<spamschutz>designcenter-muenchen.de }


SCHRIFTLICHES INTERVIEW
geführt im Februar 2005

Wie definieren Sie Industriedesign?
Zwischen notwendig (gutes) und überflüssiges (schlechtes ID); großer Wirtschaftsfaktor.

Welche Bedeutung hat für Sie Design?
Menschliches Grundbedürfnis.

Warum wurden Sie Designer
Wollte gestalten.

Warum unterrichten Sie jetzt?
Kontakt mit Studenten.

Wie würden Sie Ihren Beruf selbst bezeichnen?
Extrem interessant und individuell.

Sind Sie neben Ihrer Lehrtätigkeit noch künstlerisch aktiv?
Derzeit nicht.

Welche Ziele haben Sie im Bezug auf Design und Gestaltung?
Haltung vermitteln..

Wie möchten Sie die Entwicklung von Design und Gestaltung beeinflussen?
Durch Visionen ...

Haben Sie Vorbilder (im Bereich Design und außerhalb)?
Jede Menge und immer wieder neue.

Wovon lassen Sie sich inspirieren?
Von der Welt.

Gibt es eine konkrete Erfahrung, die sie geprägt hat?
Die Erfahrung, dass sich alles im Kopf abspielt.

Was ist Ihre persönliche Motivation für den Beruf als Designer?
Gestalten, Ideen entwickeln und umsetzen.

Und was ist Ihre Motivation als Dozent?
Interesse an der Arbeit mit Studenten.

Haben Sie sich Ihren Beruf als Designer so vorgestellt wie er ist?
Nein, aber macht nichts.

Entspricht Ihr Beruf als Dozent Ihren Vorstellungen?
Nein, aber macht nichts.

Wie wird sich in Ihren Augen unser Beruf verändern?
Jein.

Seit wann unterrichten Sie?
1980.

Was waren Ihre Beweggründe, an die Fachhochschule München zu gehen?
»
Sie war einfach da.«

Was glauben Sie, befähigt Sie im besonderen Maße Studenten zu unterrichten?
Interesse und Erfahrung.

Arbeiten Sie gerne mit Studenten, unterrichten Sie gerne?
Ja.

Welche Vorraussetzungen sollten Design-Studenten für das Studium mitbringen?
Kreativität und Interesse.

Was sind die häufigsten Fehleinschätzungen der Studienanfänger?
Der mit gestalterischer Arbeit verbundene Frust.

Haben Sie konkrete Empfehlungen an die Studenten (vor, während und nach dem Studium)?
Neugierde, Fleiß, Mut, Ausdauer und Offenheit.

Bilden Sie sich weiter, wo und wie?
Lesen, lesen, lesen und leben.

Wie würden Sie Ihr Unterrichtskonzept beschreiben?
Individuelle Betreuung, Studenten ernst nehmen.

Wo liegen Ihre inhaltlichen Schwerpunkte, die sie vermitteln wollen?
Das Erkennen der gesellschaftlichen Bedeutung und Wirkung von Design. Die Fähigkeit für Inhalt eine Form zu finden. Haltung zu entwickeln.

Wo wollen Sie Ihre Studenten hinbringen?
Zu sich selbst.

Wie erkennen Sie Talente?
An der Arbeit.

Wie fördern Sie diese?
Ermutigen, Möglichkeiten aufzuzeigen.

Was sagen Sie zur Bildungsmisere in Deutschland?
Tja!

Was unterscheidet unsere Fachhochschule von anderen Fachhochschulen, Universitäten und Akademien?
Hauptsächlich die Größe, der Fachbereich.

Was ist Ihre Meinung zu der aktuellen Designkultur in München?
Wie überall.


Informationen zu Michael Keller

Kontakt
Telefon 089.1265-2456
michael.keller@fhm.edu

Qualifikationen
Werkkunstschule, FH Darmstadt

Berufspraxis
Seit dem Studium, bis auf 2 Jahre im Verlag, immer selbstständig

Persönliche Interessen
J
ede Menge

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